Urs Mannhart liest aus "Gschwind"

Lesung und Gespräch mit Urs Mannhart

Von den Seltenen Erden sind der Wissenschaft bislang 17 bekannt. Urs Mannhart erfindet eine weitere: Das Rapacitanium. Der Namen ist abgeleitet aus dem französischen rapacité, auf Deutsch: Habgier. Nomen est omen: Der Roman spielt mit der Annahme, die wohlstandsverliebte Schweiz werde selbst zum Kerngebiet des Abbaus Seltener Erden. Pascal Gschwind, verantwortlich für den globalen Handel mit Rapacitanium, hetzt auf internationale Konferenzen, während zu Hause seine Familie ihn kaum mehr zu Gesicht bekommt, und er steht schließlich vor einem Dilemma: Raubbau an der Natur, an seiner Familie und der eigenen Gesundheit versus Karriere und Geldgeschäfte. Als schließlich ein Berg am Thunersee droht zusammenzufallen, begreift Pascal Gschwind das Ausmaß der Zerstörung seines Handels. Moderation: Sibylle Marti.

Es gelten die Corona-Massnahmen für den Kulturbereich: Nur geimpfte oder genesene Personen sind zugelassen (2G), es gilt die Maskenpflicht. Reservationen können per Mail an info@dilit.ch angemeldet werden.

Eintritt:

20.- / 15.- (AHV/Kulturlegi) / 10.- (Mitglieder) / 5.- (Studis)

Bostryche Buchhandlung

Zentralstrasse 14
2502 Biel
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