HKB Forschung-Mittwoch

Forensische Urkunden- und Schriftuntersuchung: Möglichkeiten und Grenzen

Urkundenfälschung als Straftatbestand verlangt ein breites Spektrum an Fragestellungen und technologischen Untersuchungen zur Beantwortung der Frage: echt oder falsch?

Steht die Authentizität eines Schriftstücks in Frage, werden zum einen die verwendeten Schriftträger und Schreibmittel materialtechnisch untersucht und datiert, wobei optische und chemisch-analytische Verfahren nicht immer mit der gewünschten Präzision helfen. Zum anderen verfolgt die forensische Schriftuntersuchung – nicht zu verwechseln mit Graphologie – die Abklärung von Echtheit und Urheberschaft einer handschriftlich erzeugten Spur. Traditionelle Bereiche der kriminaltechnischen Urkundenprüfung können analoge Fragestellungen in der Kunstwissenschaft und -technologie haben. Wie andere Disziplinen der forensischen Wissenschaften, ist auch die Urkunden- und Schriftuntersuchung zunehmend mit Aspekten der Qualitätssicherung konfrontiert. Dabei ist nicht nur normativen Vorgaben zu genügen. Es stellen sich so schwierige Fragen, wie die Nachvollziehbarkeit von Befundformulierungen und gerade die qualitativ-subjektiven Ergebnisse in der Schriftvergleichung sind eine echte Herausforderung.

 

Gast: Dr. pol. sci. crim. Peter W. Pfefferli, SWISS-FORENSIC-EXPERT

Host: Sebastian Dobrusskin, Leiter FSP Materialität in Kunst und Kultur

 

Apéro im Anschluss

HKB Multifunktionsraum

Schwabstrasse 10
3018 Bern
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